Im November bietet das EntdeckerParadies Konstanz geführte Erlebnisse, die regionale Fasnachtstraditionen mit Erzählungen über Hexenglauben und dunkle Vergangenheit verknüpfen. Die Rundgänge erläutern charakteristische Figuren, Bräuche und Veränderungen der Konstanzer Fasnacht über verschiedene Epochen hinweg. Zusätzliche Termine widmen sich historischen Orten angeblicher Hexen und führen bei Laternenlicht durch mittelalterliche Gassen voller schauriger Geschichten. Das Angebot umfasst insgesamt 18 Themenführungen und richtet sich gleichermaßen an Besucher sowie an ortskundige Einwohner der Stadt.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Ho Narro erklärt Konstanzer Fasnacht an zwei Novemberterminen nachmittags

Konstanz-Münsterplatz-Stadtführung-Henker (Foto: MTK-Dagmar-Schwelle)
Jeweils um 15 Uhr beginnt am 10. sowie am 11. November die Führung „Ho Narro! Konstanz & die Fasnacht“. Inhaltlich widmet sich das Angebot den Blätzlebuebe, dem Häs und dem Schmotzigen Dunschtig als prägenden Bestandteilen lokaler Fasnacht. Teilnehmer erhalten Einblicke zur Entwicklung des Brauchtums vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Die Erläuterungen verdeutlichen zudem, an welchen Häusern, Plätzen und Gassen die närrische Tradition im heutigen Konstanz noch sichtbar ist sowie lebendig fortbestehen.
Stadtschreiber Valentin berichtet über Hexenprozesse und Zauberglauben in Konstanz
Die Zeitreise „Von Hexen, Dämonen und Zauberern im Konstanz früherer Jahrhunderte“ startet am 15. November um 10.45 Uhr. Im Mittelpunkt stehen Berichte des Stadtschreibers Valentin oder seiner Frau über frühere Wohnorte beschuldigter Frauen und Männer. Vorgestellt werden auch Plätze, an denen Verurteilungen sowie teilweise Hinrichtungen erfolgten. Der Rundgang ordnet okkulte Vorstellungen und fantastische Geschichten historisch ein. Zugleich kommen Skeptiker zu Wort, die den behaupteten Zauber als faulen Zauber zurückwiesen damals.
Laternenführung zeigt finstere Orte des mittelalterlichen Konstanz am Novemberabend

Konstanz-Stadtführung-Fasnacht-Hofnarr-Gruppe (Foto: MTK-Leo-Leister)
Die abendliche Tour am 20. November startet um 19 Uhr und trägt den Titel „Die Henker Führung: Mit der Laterne auf Spuren düsterer Geschichte(n)“. Als Begleiter führt Henker Hans die Gruppe durch wenig bekannte Bereiche der Konstanzer Altstadt. Seine Route richtet den Blick auf düstere Überlieferungen des Mittelalters. Geschichten von Vampiren, Geistern und Hexen schaffen eine unheimliche Atmosphäre und ergänzen die historischen Informationen über Orte, Ereignisse und Vorstellungen vergangener Jahrhunderte.
Novemberprogramm in Konstanz umfasst 18 klassische und ungewöhnliche Stadtführungen
Das EntdeckerParadies Konstanz bündelt im November 18 Stadtführungsthemen zu einem breit gefächerten Veranstaltungsangebot. Zusätzlich zu drei Sonderterminen stehen klassische Stadtrundgänge und thematisch ausgerichtete Touren zur Verfügung. Sie behandeln historische Zusammenhänge, kulturelle Prägungen und ungewöhnliche Aspekte des städtischen Lebens. Teilnehmer lernen bekannte Orte aus anderer Sicht kennen und erhalten Einordnungen zu Gassen, Plätzen sowie Häusern. Das Programm richtet sich an Besucher und Einwohner, die Konstanz am Bodensee systematisch, vielseitig und anschaulich erkunden.
Buchungsseite bietet Termine und Führungen nach Datum direkt auswählbar
Die Buchungsplattform https://konstanz-booking.inet-mainz.de/ ermöglicht Interessenten gezielte Terminrecherche im Internet. Nutzer bestimmen zunächst ein Datum oder einen passenden Zeitraum. Danach werden die verfügbaren Führungen entsprechend der Auswahl angezeigt. Besucher können einzelne Angebote vergleichen und passende Termine auswählen. Das Verfahren vereinfacht die Organisation eines geplanten Konstanzbesuchs erheblich. Besonders Novembertermine lassen sich auf diese Weise gezielt finden. Die Onlineauswahl schafft Transparenz über aktuelle Führungstermine und Themenangebote.
Wer die Konstanzer Fasnacht näher kennenlernen möchte, erhält in den Rundgängen eine sachliche Einordnung ihrer historischen Wurzeln und heutigen Formen. Die Führungen erklären, weshalb bestimmte Figuren, Kostüme und Abläufe zum örtlichen Selbstverständnis gehören. Stationen zum Hexenaberglauben dokumentieren frühere Deutungen von Angst und Schuld. Eine abendliche Tour bei Laternenschein ergänzt diese Inhalte durch schaurige Überlieferungen und ausgewählte Orte. So entsteht im November ein Programm, das Wissen, Anschauung und eindrucksvolle Stadtgeschichte verknüpft.

