Hybrid-Wechselrichter und Batteriespeicher ermöglichen flexibles Lastmanagement und dauerhafte Autarkie

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In dem Düsseldorfer Projekt setzt Wohnen mit Energie als E3/DC-Fachpartner acht platzsparende Hybrid-Wechselrichter ein, die dezentral an den PV-Modulfeldern installiert sind. Jeder wandelt einen Teil der insgesamt rund 100 kWp Solarleistung, minimiert Kabelverluste und erleichtert die Montage. Zusammen mit 94 kWh Batteriespeicherkapazität und intelligenter Steuerung liefert die Lösung kurzfristig bis zu 96 kW Spitzenleistung. Diese modulare Auslegung optimiert Lastspitzen, steigert den Eigenverbrauch und reduziert langfristig Netzausbau- und Betriebskosten.

Kombinierter Wärmebedarf und Strombedarf stellt Betreiber vor signifikanten Herausforderungen

Die Köpfe hinter dem Projekt (von links): Philippe Rausch (Foto: E3/DC)

Die Köpfe hinter dem Projekt (von links): Philippe Rausch (Foto: E3/DC)

Insgesamt erstreckt sich das Gebäude über 250 Quadratmeter Wohnfläche und 700 Quadratmeter Büro- sowie Gewerbeflächen. Der jährliche Strombedarf im Komfortbetrieb beträgt circa 35.000 kWh, parallel werden 30.000 kWh Wärme benötigt. Ein Durchlauferhitzer und drei Wärmepumpen sorgen für kurzfristig auftretende Lastspitzen. Perspektivisch sollen Ladepunkte für Elektrofahrzeuge hinzukommen. Da der Netzanschluss auf 50 kW beschränkt ist, kommt eine Speicherlösung zum Einsatz, die Lastspitzen bis 100 kW abdeckt und Versorgungssicherheit dauerhaft optimiert garantiert.

Wohnen mit Energie kompensiert fehlende Netzkilowatt dank E3/DC-Farm erfolgreich

Mithilfe der integrierten E3/DC-Farm überbrückt Wohnen mit Energie temporäre Leistungslücken des örtlichen Stromnetzes. Acht baugleiche one-Hauskraftwerke kombinieren Photovoltaik-Ernte und Energiespeicherung. Bei Bedarf speisen sie bis zu 96 kW in den Hausanschluss ein und decken Lastspitzen zuverlässig. Auf diese Weise entfällt der sofortige Netzausbau. Die modulare Struktur gestattet flexible Erweiterungen, reduziert Spannungseinbrüche und unterstützt ein ausgewogenes Lastmanagement im Wohn- und Gewerbebereich. Intelligente Steuerungseinheiten optimieren Lade- und Entladezyklen und sichern so maximale Verfügbarkeit.

Speicherkapazität von 94 Kilowattstunden exakt auf Lastprofil ideal ausgelegt

Die C-Rate Eins des Hauskraftwerks one ermöglicht eine vollumfängliche Lade- oder Entladeleistung innerhalb sechzig Minuten. Einzelne Module erreichen bis zu zwölf Kilowatt Leistung, während in der zusammengeschalteten Farm acht Geräte gemeinsam 96 Kilowatt liefern. Mit einer nutzbaren Speicherkapazität von 94 Kilowattstunden passt sich das System punktgenau an das lokale Lastprofil an, wodurch kurzfristige Bedarfsspitzen zuverlässig aufgefangen werden können und die Netzbelastung reduziert bleibt und ermöglicht dadurch langfristige Energieeinsparungen signifikante Effekte.

Hybrid-Wechselrichter vor Ort verteilen hundert Kilowatt Leistung effizient dezentral

Die neuen one-Hauskraftwerke (Foto: E3/DC)

Die neuen one-Hauskraftwerke (Foto: E3/DC)

Acht unabhängige Hybrid-Wechselrichter verarbeiten jeweils einen Teil der Gesamtleistung von rund 100 kWp PV direkt vor Ort. Die Platzierung nahe der Solarmodule verkürzt die Verkabelung und reduziert Verluste durch Spannungsabfall. Bestehende Räume werden optimal genutzt, da keine großen Schaltschränke erforderlich sind. Eine zentrale Anlage hätte höhere Installationskosten, zusätzlichen Kühlbedarf und unflexible Zu- und Abschaltung erfordert. Die dezentralisierte Lösung erhöht darüber hinaus die Systemredundanz und Wartungsfreundlichkeit. Außerdem sinkt der Montageaufwand erheblich.

Farmmanager dezentral steuert Lastmanagement und Eigenstromoptimierung intelligent und automatisch

Der E3/DC Farmmanager agiert als zentrale Leitstelle, in der Datenströme von acht verteilten Hauskraftwerken gebündelt werden. Über eine grafische Benutzeroberfläche lassen sich Erzeugung, Speicherung und Verbrauch in Echtzeit verfolgen. Ein integriertes Energiemanagement verteilt Solarstrom intelligent, minimiert permanent Netzbezug durch automatisierte Ladeentscheidungen und priorisiert ferngesteuert kritische Lasten. Bei Ausfall des öffentlichen Versorgungsnetzes koppeln sich jeweils zwei Einheiten und sichern bis zu 24 kW Notstromversorgung für wichtige Stromkreise automatisch ab.

PV-Erzeugung liefert 88.000 kWh bis 2026 und vermeidet Mietstationen

Mit einer prognostizierten Jahreserzeugung von 88000 Kilowattstunden bis 2026 deckt die PV-Anlage fast die Hälfte des Energiebedarfs selbst. Der interne Verbrauchsanteil liegt bei 49 Prozent, wodurch der Eigenstromanteil signifikant wächst. Ein Autarkiegrad von 66 Prozent reduziert laufende Energiekosten nachhaltig und minimiert Netzbezugskosten. Gleichzeitig überbrückt das System die Zeitspanne, bis die Trafostation erweitert ist, und eliminiert den Bedarf an teuren Ersatzmietstationen zuverlässig. Es steigert die Nachhaltigkeit und optimiert die Netzintegration effektiv.

Autarkiegrad von 66 Prozent steigert Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit vor Ort

Mit acht dezentral installierten Hybrid-Wechselrichtern verknüpft die Lösung PV-Module direkt vor Ort, minimiert Leitungsverluste und nutzt vorhandene Dachflächen optimal. Das gekoppelte Batteriecluster liefert bei Bedarf bis zu 96 kW, deckt temporäre Spitzenlasten bis 100 kW ab und erhöht den Eigenverbrauch signifikant. Eine Gesamtspeicherkapazität von 94 kWh und der intelligente Farmmanager ermöglichen Autarkiequoten von 66 Prozent, reduzieren Netzausbau und senken Stromkosten messbar. Hohe C-Rate 1 garantiert schnelle Ladezyklen, Flexibilität und zuverlässige

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